Pelton-Turbinen

Geschichte der Pelton-Turbine

1880 nutzte der amerikanische Ingenieur Lester Pelton das reine Aktionsprinzip – nur die kinetische Energie des Wassers wird zur Erzeugung von elektrischer Energie benötigt, man spricht daher bei der Pelton-Turbine von einer sogenannten Freistrahlturbine. Die Pelton-Turbine erinnert vom Aussehen her am ehesten dem klassischen Wasserrad.

Funktionsweise der Pelton-Turbine

Bei der Pelton-Turbine trifft das Wasser auf die Mitte von zwei Halbschalen, die sogenannten Becher. Der Wasserstrahl kommt mit hohem Druck aus einer oder mehreren Düsen und wird in den Bechern um fast 180 Grad abgelenkt. Dadurch wird beinahe die gesamte Energie des Wassers an das Turbinenrad der Pelton-Turbine abgegeben.

Einsatzbereich von Pelton-Turbinen

Die Pelton-Turbine eignet sich für extrem große Fallhöhen (bis über 1000m) und kleine Wassermengen. Ein wesentlicher Vorteil der Pelton-Turbine ist, dass jede einzelne Düse für sich geregelt werden kann – Schwankungen der Wassermenge sind daher kein Problem.

WWS liefert Pelton-Turbinen

WWS liefert kundenspezifisch Pelton-Turbinen mit horizontaler oder vertikaler Turbinenachse, unabhängig von der Anzahl der benötigten Düsen. WWS liefert auch Steuerungen, Generatoren und weiteres Zubehör zu Ihrer Pelton-Turbine. WWS liefert neben Pelton-Turbinen auch Francis-Turbinen und Kaplan-Turbinen.

Bilder

Peltonturbine
Abbildung 1: 1-düsige Peltonturbine
Turbinenbau Laufräder