Francis-Turbinen

Geschichte der Francis-Turbine

1849 entwickelte der amerikanische Ingenieur James B. Francis die nach ihm benannte Francis-Turbine. 1913 wurde aus der Francis-Turbine durch den österreichischen Professor Viktor Kaplan die Kaplan-Turbine entwickelt.

Funktionsweise der Francis-Turbine

Das Wasser wird bei der Francis-Turbine durch die spiralförmige Zuleitung, dem Spiralgehäuse, über das feststehende Leitrad und die beweglichen Leitschaufeln zum Laufrad geleitet. Die beweglichen Leitschaufeln ermöglichen die Regelung der Wassermenge. Im Laufrad wird das Wasser um 90° umgelenkt. Die dabei frei werdende Energie versetzt das Laufrad und den meist direkt gekoppelten Generator in eine Drehbewegung. Da der Wasserdruck beim Laufradeintritt nicht gleich dem Wasserdruck beim Laufradaustritt ist, spricht man bei der Francis-Turbine von einer Überdruckturbine.

Einsatzbereich von Francis-Turbinen

Francis-Turbinen sind für mittlere Fallhöhen (20m bis 200m) und mittlere Durchflussmengen geeignet. Die Francis-Turbine ist der am meisten verwendete Turbinentyp unter den Wasserturbinen. Sowohl in Laufkraftwerken als auch in Speicherkraftwerke können Francis-Turbinen eingesetzt werden.

WWS liefert Francis-Turbinen

WWS liefert Ihnen Francis-Turbinen und Steuerungen, Generatoren und weiteres Zubehör zu Ihrer Francis-Turbine.  WWS liefert neben Francis-Turbinen auch Pelton-Turbinen und Kaplan-Turbinen.


  

Bilder

Francis-Spiralturbine, eine Form der Francis-Turbine
Abbildung 1: Francis-Spiralturbine
Turbinenbau Laufräder